Donnerstag, 26. März 2015

Mondscheinkuss von Ann-Kathrin Wolf

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 (Quelle: Bittersweet)





Alles beginnt mit einer Wette. Alles klang eigentlich ganz einfach. Die Wassernymphe Ariadne geht eine Wette mit einer Bergnymphe ein. Wer es schafft zwei Tage in der Menschenwelt zu verbringen und dann selbsständig wieder nachhause findet, hat gewonnen. Voller Mut kommt Ariadne in der Menschenwelt an, immerhin ist sie eine Wassernymphe, da kann es doch nicht so schwer sein zwei Tage in einer anderen Welt zu verbringen? Falsch gedacht. Zum Glück begegnet Ariadne Matt, ihrem Sturmjungen. Das Abendteuer kann beginnen.

Ich muss gestehen, dass dieses kleine BitterSweet mein erster Roman von Ann-Kathrin Wolf war, aber sicher nicht der letzte bleibt. Ich musste mich zwar zuerst an den Schreibstil gewöhnen, weil ich lieber aus der Ich-Perspektive lese, kam dann aber ziemlich schnell und gut in die Geschichte hinein.
Ariadne und Matt sind zwei wundervolle Charaktere und ich hab sofort mit ihnen mitgefiebert. Sie sind wirklich gut gezeichnet, auch wenn dafür bei einer Kurzgeschichte meist ja nicht so viel Platz ist. Die Autorin hat es geschafft auf wenigen Seiten, eine authentische Geschichte mit authentischen Charakteren zu schaffen, die man am Ende gar nicht mehr verlassen möchte.
Ich fand es sehr spannend unsere Welt mal mit den Augen einer Nymphe zu sehen und hab mich das ein oder andere ma beim Schmunzeln erwischt, wenn ich dachte "da hat sie völlig recht, so habe ich ein Smartphone noch nie betrachtet". Oder ihre erste Begegnung mit dem Kino, wirklich gut beschreiben.

Fazit: Wirklich lesenswert und super für zwischendurch. Ich flog nur so durch die Geschichte und war am Ende richtig traurig, dass es vorbei war. Gerne mehr und gerne wieder! Fünf Däumchen nach oben :)

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