Samstag, 6. Dezember 2014

Nikolausgewinnspiel: Interview mit Breonna J. Bliss

Ein winterliches Aloha allerseits :)


(Quelle:Youtube.de)


Heute ist der 6 Dezember, es ist Nikolaustag <3
Wir verbringen den heutigen Tag mit unseren Familie, kuscheln uns in warme Decken und schlagen uns die Bäuche mit gutem Essen voll, HIMMLISCH!  



Niklaus, Niklaus, lieber Mann,
Klopf an unsre Türe an!
Wir sind brav, drum bitte schön,
lass den Stecken draußen stehn!
Niklaus, Niklaus, huckepack,
Schenk uns was aus deinem Sack!
Schüttle deine Sachen aus,
Gute Kinder sind im Haus!


Wir haben natürlich nicht nur dieses wundervolle Gedicht für euch, sondern auch ein supertolles Interview mit Gewinnspiel.
Die liebe Breonna J. Bliss hat sich unseren Fragen gestellt und wir konnten ihr auch einige Informationen darüber entlocken wie sie Weihnachtesfest verbringt!




Liebe Breonna, vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast, uns einige Fragen zu beantworten.

Vielen Dank, liebe Alex, für die Einladung zum Interview. Natürlich freue ich mich sehr, eure Fragen beantworten zu dürfen.

Allem voran: Dein Buch „Pfade der Hoffnung“ ist in einer Neuauflage erschienen und siehe da, sogar unter neuem Namen. Was hat dich dazu veranlasst Breonna J. Bliss zu wählen?

Dafür gibt es zwei Gründe: Erstens ist Historical Romance ein Genre, das immer noch von englischsprachigen Autorinnen dominiert wird, und in dem Zug wird deutschen Autorinnen erst einmal nicht zugetraut, dass sie genauso schöne Geschichten schreiben können. Zweitens sollen die Gwen-Mc-Donnell-Romane auch ins Amerikanische übersetzt werden, und für diesen Markt ist ein entsprechendes Pseudonym einfach ein Muss. Lustig finde ich an dem Namen Bliss, dass es dieses Wort tatsächlich im Englischen gibt, und es bedeutet: (Glück)Seeligkeit. Und in der Tat bin ich glücklich, dass ich Bücher schreiben darf.

Was wurde in der Neuauflage „Pfade der Hoffnung“ denn geändert?

In weiten Teilen ist der Roman gleichgeblieben. Es waren eher Kleinigkeiten, die geändert wurden, aber diese kleinen Veränderungen haben der Geschichte gutgetan und lassen sie einfach noch ein bisschen straffer wirken. Auch Jaque ist nicht mehr so seidenglatt, sondern hat ein paar Ecken bekommen, was mir persönlich sehr gut gefällt, aber dadurch ist auch die eine oder andere Szene härter geworden.

Du bist Selfpublisher, was magst du daran? Findest du, dass es auch Nachteile hat, wenn man keinen Verlag hat, der hinter einem steht?

Ich muss voranschicken, dass ich wirklich sehr gern Selfpublisherin bin, denn ich kann einfach die Geschichten zu Papier bringen, die mich gerade bewegen. Ich gehöre zwar nicht zu den „Top 100-Autoren“, aber ich habe das Glück, dass meine Romane konstante Verkäufe aufweisen und somit stetig neue Leserinnen und Leser finden. Und das bedeutet aus schriftstellerischer Sicht vor allem eines - Freiheit.

Die Schattenseite des Selfpublisher-Daseins ist immer noch die mangelnde Akzeptanz seitens des stationären Buchhandels und vieler Online-Buchhändler. Ich meine erst kürzlich wieder gelesen zu haben, dass in Deutschland der stationäre Buchhandel recht konstant einen Marktanteil von ca. 50 Prozent hält, (weitere 20 Prozent des Umsatzes machen die Verlage im Direktgeschäft). Und hier liegt für mich der gravierende Unterschied - und auch Nachteil des Selfpublishings - zu klassischen Verlagsautoren. Nur ganz wenige Buchhandlungen sind bereit, selbstverlegte Bücher in das Programm aufzunehmen, aber nur, wer sichtbar in den Regalen oder auf den Verkaufstischen der Buchhändler liegt, wird visuell wahrgenommen und damit auch in der breiten Öffentlichkeit bekannt. Viele erfolgreiche Selfpublisher verdienen zwar richtig gut, aber da draußen, in der Buchwelt, sind sie weitgehend unbekannt.

Ein weiterer Wehmutstropfen ist die Möglichkeit zur Präsentation, wie z.B. Buchmessen und Lesungen. In diesem Bereich tun sich viele Selfpublisher ebenfalls schwer. Nun, alles in allem denke ich, wir befinden uns einfach in einer Zeit des Wandels. Wir werden sehen, wie sich was verändert, aber das macht ja die Würze des Lebens aus, damit es spannend bleibt.

Weihnachten, was magst du daran am liebsten?!

Weihnachten!!! Für mich ist die Vorweihnachtszeit am schönsten. Überall sind die Innenstädte, Häuser und die Gärten mit Lichtern dekoriert. So etwas versüßt doch gleich die kalte dunkle Jahreszeit. Und die dann vielen Weihnachtsmärkte. Der Duft nach Plätzchen, Zimt und anderen weihnachtlichen Gewürzen, Geschenke einpacken und natürlich auspacken. Ja, ich bin bekennender Weihnachtsfan, und ich mag es auch ein bisschen kitschig.

Auf der anderen Seite hat Weihnachten für mich auch etwas Beschauliches, da wir meistens - spätestens nach den Feiertagen - an die See flüchten, ist das immer das volle Kontrastprogramm zum Trubel, der hier bei uns zuhause herrscht. Ich genieße es dann, wenn ich den Strand nahezu für mich alleine habe, mir der Wind den Kopf freibläst und ich einfach mal die Seele baumeln lassen kann.

Wie verbringst du Nikolaus?!

Dieses Jahr ist das Haus bei uns voll, und wir werden bei einem leckeren Essen im Kreise unserer Lieben eine Art Vorweihnachtsfeier machen. 

 (Copyright: Breonna J. Bliss)

Und jetzt wollen wir wissen, wie ihr Nikolaus verbringt/bracht habt. Plätzchen gebacken? Mit der Familie gegessen?! Egal was, sagt es uns und ihr hüpft in den Lostopf. Bis zum 16.12.14 um 12:00 Uhr habt ihr Zeit. Zu gewinnen gibt es ein Taschenbuch und ein signiertes Lesezeichen "Pfade der Hoffnunf 1" von  Breonna J. Bliss.





Breonna J. Bliss Blog
Breonnas Facebookseite
Pfade der Hoffnung auf Amazon.de (Es lohnt sich morgen mal vorbei zu schauen, da gibt es eine Überraschung! :))



Wir wünschen euch viel Glück und wünschen euch einen besinnlichen Tag <3
Eure SchwesternGrimm

Kommentare:

  1. Wir haben dieses Jahr krankheitsbedingt leider nichts machen können :-( Aber die Adventszeit geht ja noch ein paar Tage.

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  2. Leider war mein Nikolaustag auch nicht so erfreulich. Wir haben gesten die Mitteilung erhalten, dass unser Standort geschlossen wird. Also hieß es heute erst mal Papiere für den Anwalt bzw. das Arbeitsamt zusammensuchen. Als kleinen Trost gab es von meinem Mann Schoki und ein schönes Bad ...

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    1. Oh nein, das tut mir total leid :( Wir wünschen dir viel Kraft um diese Zeit zu überstehen! <3

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  3. An meinem Nikolaustag habe ich die eine oder andere Kiste ausgeräumt. Aber nicht, weil darin Geschenke versteckt waren, sondern weil wir in der Woche übersiedelt sind und noch einige Habseligkeiten verstaut werden mussten ;-)

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