Montag, 4. August 2014

Red Bug Charity: Antonia Michaelis und Johannes Groschupf

Guten Morgen :)

Vor einigen Tagen haben wir euch das Projekt von Red Bug Books vorgestellt. Die ersten beiden Autoren stehen nun fest und wir finden, dass ech sich lohnt das Projekt im Auge zu behalten.

Antonia Michaelis 

 (Quelle: http://www.antonia-michaelis.de/photos/)

Vita:  
Jg. 1979, arbeitete nach dem Abitur in Südindien, Nepal und Peru. In Greifswald studierte sie Medizin und begann parallel dazu, Romane zu schreiben.  Seit einigen Jahren lebt sie als freie Schriftstellerin mit Mann, zwei Kindern und Katzen in der Nähe der Insel Usedom.Antonia Michaelis gehört zum Kreis begabter junger und eigenwilliger Autoren.
Ihre Bücher sind durchwegs ungewöhnlich und bewegend.Sieschreibt in einer wunderbaren Sprache (Süddeutsche Zeitung, Die ZEIT)hochpoetische soziale und philosophische Dramen, die den Leser immer an die Grenzen der Wahrnehmung und der Gesellschaft führen.
Sie wurdemit  ihrem Jugendroman „DerMärchenerzähler“ für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Das Buch hatzahlreiche Ehrungen erhalten.MEHR

Aktuelle Veröffentlichungen für junge Erwachsene und Erwachsene:„Paradies für alle“, 2013 bei Knaur„Nashville oder das Wolfsspiel“, 2013 bei Oetinger„Friedhofskind“,2014 bei Emons
„Niemandliebt November“, 2014 bei Oetinger


Johannes Groschupf 

http://www.redbug-culture.com/blog/wp-content/uploads/2014/07/Johannes_Portait1-RBB.png
(Quelle: http://www.redbug-culture.com/blog/2014/08/red-bug-charity-johannes-groschupf/)

Kurzbio: 
1963 in Braunschweig geboren, Studium der Germanistik, Publizistik, Amerikanistik, lebt in Berlin.
Freier Journalist für Die Zeit, FAZ, Tagesspiegel, Berliner Zeitung u.a.
1999 Robert-Geisendörfer-Preis für das NDR-Feature „Der Absturz“.
2005 Roman„Zu weit draußen“,
2009 Roman„Hinterhofhelden“ (beide Eichborn-Verlag Frankfurt).
2013 Jugendroman „Lost Places“ (Oetinger-Verlag, Hamburg)
2014Jugendthriller „Der Zorn des Lammes“ (Oetinger-Verlag, Hamburg)
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Interview


Zwei wunderbare Autoren! Wir sind gespannt wie es weiter gehen wird und freuen uns jetzt schon total auf das Endergebnis. 
 
K: Wie gehst du beim Schreiben mit dem Konzept von Gut und Böse um?
J: Gut und Böse interessieren mich nicht so sehr, mir geht es eher um Wahrnehmungen. Was sehe ich? Was entgeht mir? Was glaube ich nur zu sehen? Wo sind meine Beschränkungen, weil ich festgefügen Mustern und Überzeugungen folge? Auch ein “böser” Charakter wie Milan ist interessant, weil seine Welt folgerichtig ist. Eddie, der in der Hackordnung der Bandidos nach oben kommen will, ist moralisch auch kein Wonneproppen, aber als Autor mochte ich ihn. Gerade die Jugendliteratur ist viel zu sehr von pädagogischen Konzepten bestimmt, die den Blick auf die Welt und die wirklichen Erfahrungen, die Jugendliche machen, verstellt.
K: Hast du beim Schreiben deiner Jugendbücher einen imaginären Leser? Deinen Sohn? Und gibst du das fertige Manuskript Freunden oder Familienmitgliedern zum lesen?
J: Einen imaginären Leser brauche ich nicht unbedingt, dafür aber eine Reihe realer Leser während des Schreibens. Bei “Lost Places” waren das tatsächlich mein Sohn und seine Leute, die auch ein gutes Gespür für den Kreuzberger Slang hatten. Beim “Zorn des Lammes” hatte ich eine Gruppe von Schülerinnen, die in Etappen mitgelesen und darüber mit mir diskutiert haben. Ich habe auch stets gute Erfahrungen mit Manuskript-Runden gemacht, bei denen sich Leute austauschen, die alle an Romanen schreiben, ihre Erfahrungen teilen, sich sachliche Kritik und Unterstützung geben.
- See more at: http://www.redbug-culture.com/blog/2014/08/red-bug-charity-johannes-groschupf/#sthash.fo87DFai.dpuf

K: Wie gehst du beim Schreiben mit dem Konzept von Gut und Böse um?
J: Gut und Böse interessieren mich nicht so sehr, mir geht es eher um Wahrnehmungen. Was sehe ich? Was entgeht mir? Was glaube ich nur zu sehen? Wo sind meine Beschränkungen, weil ich festgefügen Mustern und Überzeugungen folge? Auch ein “böser” Charakter wie Milan ist interessant, weil seine Welt folgerichtig ist. Eddie, der in der Hackordnung der Bandidos nach oben kommen will, ist moralisch auch kein Wonneproppen, aber als Autor mochte ich ihn. Gerade die Jugendliteratur ist viel zu sehr von pädagogischen Konzepten bestimmt, die den Blick auf die Welt und die wirklichen Erfahrungen, die Jugendliche machen, verstellt.
K: Hast du beim Schreiben deiner Jugendbücher einen imaginären Leser? Deinen Sohn? Und gibst du das fertige Manuskript Freunden oder Familienmitgliedern zum lesen?
J: Einen imaginären Leser brauche ich nicht unbedingt, dafür aber eine Reihe realer Leser während des Schreibens. Bei “Lost Places” waren das tatsächlich mein Sohn und seine Leute, die auch ein gutes Gespür für den Kreuzberger Slang hatten. Beim “Zorn des Lammes” hatte ich eine Gruppe von Schülerinnen, die in Etappen mitgelesen und darüber mit mir diskutiert haben. Ich habe auch stets gute Erfahrungen mit Manuskript-Runden gemacht, bei denen sich Leute austauschen, die alle an Romanen schreiben, ihre Erfahrungen teilen, sich sachliche Kritik und Unterstützung geben.
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K: Wie gehst du beim Schreiben mit dem Konzept von Gut und Böse um?
J: Gut und Böse interessieren mich nicht so sehr, mir geht es eher um Wahrnehmungen. Was sehe ich? Was entgeht mir? Was glaube ich nur zu sehen? Wo sind meine Beschränkungen, weil ich festgefügen Mustern und Überzeugungen folge? Auch ein “böser” Charakter wie Milan ist interessant, weil seine Welt folgerichtig ist. Eddie, der in der Hackordnung der Bandidos nach oben kommen will, ist moralisch auch kein Wonneproppen, aber als Autor mochte ich ihn. Gerade die Jugendliteratur ist viel zu sehr von pädagogischen Konzepten bestimmt, die den Blick auf die Welt und die wirklichen Erfahrungen, die Jugendliche machen, verstellt.
K: Hast du beim Schreiben deiner Jugendbücher einen imaginären Leser? Deinen Sohn? Und gibst du das fertige Manuskript Freunden oder Familienmitgliedern zum lesen?
J: Einen imaginären Leser brauche ich nicht unbedingt, dafür aber eine Reihe realer Leser während des Schreibens. Bei “Lost Places” waren das tatsächlich mein Sohn und seine Leute, die auch ein gutes Gespür für den Kreuzberger Slang hatten. Beim “Zorn des Lammes” hatte ich eine Gruppe von Schülerinnen, die in Etappen mitgelesen und darüber mit mir diskutiert haben. Ich habe auch stets gute Erfahrungen mit Manuskript-Runden gemacht, bei denen sich Leute austauschen, die alle an Romanen schreiben, ihre Erfahrungen teilen, sich sachliche Kritik und Unterstützung geben.
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Quellen: http://www.redbug-culture.com/blog/2014/07/red-bug-charity-antonia-michaelis/
http://www.antonia-michaelis.de/startseite/
http://www.redbug-culture.com/blog/2014/08/red-bug-charity-johannes-groschupf/
http://www.oetinger.de/buecher/taschenbuecher/fuer-jugendliche-und-erwachsene/details/mitwirkend/3-8415-0248-2/18302/30887/Autor/Johannes/Groschupf.html

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