Montag, 11. August 2014

Montagssschmankerl: Aller schriftstellerischer Anfang ist schwer

(Quelle: http://www.kai-meyer.de/cms/index.php/home-de/biografie/)

Kai Meyer, ein bekannter und gefeierter Autor in der Szene der Fantasy-Literatur, weiß, wie man Geschichten auf spannende und interessante Weise zu Papier bringt, aber auch er war mal jung. Im Rahmen einer Aufräumaktion bei ihm zuhause hat der gute Mann seine eigenen Kurzgeschichten und sogar ein altes Buch wieder gefunden, die er im zarten Alter von 12 und älter geschrieben hat. Und in seiner neusten Aktion auf Facebook zeigt er den interaktiven World-Wide-Web-Menschen nicht wie man sein schriftstellerisches Können erlangt oder verbessert sondern, was man alles falsch machen kann. Immer mal wieder wird Kai Meyer einige Seiten veröffentlichen, Part 1 ist bereits einsehbar.

Ganz witzige Idee, finde ich und so möchte ich die mit euch allen teilen. Es macht einem doch echt Mut, das auch Spiegel-Bestseller-Autoren mal klein angefangen haben und ihre ersten Gehversuche dementsprechend schlecht waren.

In diesem Sinne, hier der Originalton von Kai Meyer

Man lernt vor allem aus den Dingen, die man falsch macht. Und jeder, der sich irgendwann Autorin oder Autor nennt, hat anfangs eine Menge falsch gemacht. Erzählt einem das jemand, der es irgendwann doch besser hinbekommen hat, macht das Mut - zumindest ging und geht mir das so. Weil eine der häufigsten Fragen in Mails und bei Lesungen die nach Tipps für Anfänger ist und ich sie eigentlich immer nur mit Allgemeinplätzen beantworten kann, dachte ich mir, ich zeige einmal, wie falsch ich anfangs vieles gemacht habe - angefangen vom Großen (Erzählen) bis hin zum Kleinen (Rechtschreibung). Darum habe ich alle Texte, die ich als Teenager geschrieben habe, herausgesucht, und werde in der nächsten Zeit in loser Folge (und einigermaßen chronologisch) jeweils die erste Seite vieler Geschichten posten. Keine davon ist gut, die meisten sogar schrecklich - aber das ist okay, weil ich zwölf oder dreizehn oder fünfzehn war. Und sie illustrieren, dass jeder irgendwie anfängt, mit der Zeit vielleicht ein wenig besser wird und es irgendwann sogar schaffen kann, etwas halbwegs Passables zu Papier zu bringen.
Als Auftakt hier der ganze Stapel, Einzelseiten folgen dann alle paar Tage. Und wenn ihr das teilen mögt, freue ich mich, weil es vielleicht noch eine Menge Leute mehr erreicht, die selbst davon träumen, den Durchbruch als Schriftsteller zu schaffen. (Und das sind vermutlich diejenigen, die bis zum Ende dieser facebook-untypisch langen Einführung durchgehalten haben.)



Von uns in den Himmel gelobt: Arkadien erwacht (Teil1)
Von uns rezensiert: Asche und Phönix


Alles Liebe
Eure Rose 

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