Sonntag, 18. Mai 2014

Sonntagsschmankerl: Außergewöhnliche Menschen

Im Laufe meiner Woche sind mir in Zeitung, Zeitschriften, Internt und Co., zwei Geschichten, während meiner täglichen Aufnahme an Regionales und Internationales, besonders aufgefallen.
Kurz hintereinander hörte ich von zwei wirklich außergewöhnlichen Jugendlichen, die auf ihre Weise die Welt veränderten.
Ich war sehr beeindruckt von diesen zwei Menschen, denn mal ehrlich, wer wünscht sich nicht die Welt ein bisschen besser zu machen, in der Zeit, die einem bleibt.

Der erste Artikel den ich euch vorstellen möchte, geht über ein 19 jähriges Mädchen, die bei einem Autounfall in Sidney ums Leben kam. An sich ein tragisches Ereignis, aber das passiert vielen hundert Menschen täglich.
Was Kaileigh Fryer Fall allerdings von anderen Unfallopfern unterscheid ist, dass ihre Eltern nach ihrem Tod eine "Bucket-List" - eine Aufzählung von 50 Dingen, die sie noch erleben wollte - in ihrem Zimmer fanden und diese online stellten.
Sodass alle Menschen an den Träumen ihrer Tochter teilhaben können und vielleicht den ein oder anderen Wunsch für sie in die Tat umsetzen. Zuerst startete die Aktion in ihrer Heimatstadt, aber bald schon waren Menschen rund um den Globus von Kaileighs Liste inspiriert. Teilweise haben sie sich durch die Erfüllung eines Punktes, sogar ihre eigenen Träume erfüllt.
Ich glaube diese unheimliche Faszination an dieser Liste, liegt vor allem daran, dass dort viele Wünsche zu entdecken sind, die die meisten Mädchen in diesem Alter haben.
Auf ein Blind Date gehen, Spanisch lernen, in Italien einen Pizza essen.
Aber auch sehr selbstlose Gedanken führt Kaileigh in ihrer Liste auf.
Blutspenden, einen Baum pflanzen, ein Mentor für jemanden sein, ein Freiwilligendienst im Ausland leisten, ein Weihnachtsessen für obdachlose Menschen organisieren uvm.
Besser kann man, meiner Meinung nach, ein Menschenleben nicht ehren. Kaileigh hat wohl nie damit gerechnet, dass diese scheinbar so harmlose Liste eine dermaßen große Auswirkung haben wird, wie auch. Und es ist wirklich Schade, dass sie es nicht mehr miterleben kann. Aber wer weiß, vielleicht sieht sie all diesen Mensch von irgendwo aus zu.

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Artiekl Nummer zwei ist nicht minder traurig, aber auch nicht minder großartig.
Seit vier Jahren kämpft der Engländer Stephen Sutton nun schon gegen den Darmkrebs. Mit 15 Jahren bekam er damals die Diagnose und diese veränderte sein Leben grundlegend.
Wie man aus vielen Büchern weiß, beschäftigt sich jeder Autor ein bisschen anders mit dem Thema Krebs. Manche zeigen alle Schattenseiten und Torturen der Krankheit auf, andere wollen vor allem ein Zeichen setzten, dass es nie zu spät ist zu kämpfen und aus seinem Leben etwas Besonderes zu machen. Stephen gehört zur letzteren Fraktion. Als er damals die Diagnose erhielt musste er sich entscheiden: Wie gehe ich mit meinem Schicksal um?
Dazu fiehl ihm folgende Frage ein: "Wenn das Leben dir eine Zitrone reicht, dann mach Limonade daraus. Aber was tust du, wenn das Leben dir Krebs bringt?"
Seine Antwort darauf könnte nicht unerwarteter ausgefallen sein. Nach einer damaligen Operation setzte er sich eine alte Perücke auf, nahm seinen Rollstuhl und ging verkleidet als Oma auf eine Kostümparty.
Und mit dieser Entscheidung kam alles ins Rollen. 
Er gründete eine Facebookseite die er "Stephen's Story" nannte und hielt darin einen Plan fest. Da es ihm nicht möglich war als Arzt - sein Berufstraum, den er sich nie erfüllen konnte - die Welt zu verbessern, möchte er doch etwas hinterlassen und zwar nicht weniger als eine Million Pfund für die Kinderkrebshilfe. Stephan startete eine Fundraiser-Seite mithilfe der er viele Wohltätigkeitveranstaltungen organisierte. Diese wurde über die Grenzen von England hinaus bekannt und schließlich schaffte er es dreieinhalb Millionen Pund zu sammeln. Das sind über vier Millionen Euro.
Diese bewundernswerte Kraft zieht er vermutlich vor allem aus seiner Einstellung. Seine Mutter berichtete, Stephen sagte immer: "Ich habe Krebs, aber der Krebs hat nicht mich."

Auch hier gründet die Geschichte auf einer Liste, wo er festhielt, was er vor seinem Tod noch erleben wollte. Alle Punkte darauf konnte er sich leider nicht erfüllen, aber sehr viele davon. Stephen erlag am 14.Mai diesen Jahres seiner Krankheit.

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Eure Rosenrot

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