Samstag, 21. Dezember 2013

Tag 21: Der doppelte Weihnachtsbaum von Rosita Hoppe

Huhu meine Lieben :) Damdamdam, da schlüpft auch schon Rosita Hoppe mit ihrer Kurzgeschichte aus dem Türchen!

Der doppelte Weihnachtsbaum



Lea war angesäuert – um es milde auszudrücken. Gerade hatte ihr Mann Peter angerufen und ihr mitgeteilt, er müsse Überstunden machen. Ausgerechtet heute! Mit diesem Anruf wurden alle Pläne für den Abend hinfällig. Und die Tanne, die er besorgen wollte, konnte sie sich wohl auch abschminken. Dabei hatte sie sich so auf den Abend gefreut. Es war für sie beide zur Tradition geworden, den Baum am Abend des Dreiundzwanzigsten gemeinsam zu schmücken. Seufzend schielte Lea zum großen Karton, in dem der Weihnachtsschmuck darauf wartete, endlich ausgepackt zu werden. Ihr würde nichts anderes übrig bleiben, als in die Stadt zu fahren, um selbst einen Baum zu kaufen.
Ob sie allein mit dem Schmücken beginnen sollte, überlegte Lea später, während sie den Baum in den Ständer stellte und ausrichtete. Peter würde müde sein, wenn er nachher nach Hause kam. Aber Lea brachte es nicht übers Herz, mit ihrem Ritual zu brechen. Sie würde auf Peter warten, wenn es sein musste, bis tief in die Nacht.
Es war spät, als die Haustür klappte. Kurz darauf trat Peter ins Wohnzimmer - mit einer Tanne unterm Arm. Er riss die Augen auf, als er Leas Baum entdeckte. „Wo kommt der denn her?“, fragte er erstaunt.
Ich dachte, du würdest keine Zeit haben, den Baum zu besorgen.“
Schatz, du hast wirklich geglaubt, ich würde so etwas Wichtiges vergessen?“
Lea zuckte mit den Schultern. „Ich war mir nicht sicher. Was machen wir jetzt damit?“
Mit einem Lächeln auf den Lippen lehnte Peter seine Tanne gegen die Wand. „Was wir jedes Jahr am Dreiundzwanzigsten tun. Mit der kleinen Abweichung, dass wir nun zwei Weihnachtsbäume schmücken. Ich suche im Keller nach dem Uraltständer. Du könntest inzwischen die Kugeln auspacken.“
Staunend schaute Lea ihrem Peter nach. Er immer mit seinen komischen Ideen.
Schon irgendwie verrückt mit zwei Weihnachtsbäumen“, meinte Peter später und legte seinen Arm um Lea. „Aber auch schön. Sollten wir in unser Ritual aufnehmen.“





 (Copyright: Rosita Hoppe)

Wenn du eine Superheldin sein könntest, wer wärst du dann?

Superheldin? Ich? Die sind doch immer alle so megasportlich, schnell, wendig, superschlank, jung und schön. Öhm ... ja also ... ich grübel jetzt schon eine Weile und muss gestehen, dass eine Superheldin so gar nichts für mich ist.
Ich bin lieber ich, wäre gern ein bisschen schlanker, ein bisschen jünger - aber zumindest mit Letzterem wird das nichts mehr.
Vielleicht würde ich gern mal in die Rolle der Pauline schlüpfen. Ihr kennt Pauline nicht? Kein Wunder, sie wird ja erst im September das Licht des Bücherhimmels erblicken. Jedenfalls kann ich euch verraten, dass Pauline ihre Geschichte auf meiner Lieblingsinsel erleben wird, wo ich auch dringend mal wieder hin möchte. Deshalb wäre ich gern Pauline. Außerdem hat sie eine Leidenschaft, oder auch Schwäche, die mir auch sehr schmecken würde. Was das ist? Seid gespannt. Eure Rosita oder super gern Pauline

Rositas Homepage

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