Sonntag, 1. Dezember 2013

Tag 1: Der gebrochene Engel von Susanna Ernst

Einen wunderschönen ersten Advent wünschen wir euch!!! Heute startet auch unser Adventskalender. Lasst euch einfach von jedem Türchen überraschen. Hinter den meisten werden sich Autoren verstecken und an den Adventssonntagen gibt es sogar eine immer etwas längere Kurzgeschichte und eine kleine Verlosung! Wir wünschen euch ganz viel Spaß mit dem ersten Türchen und Susanna Ernst.

Der gebrochene Engel

Emmi sah ihn zum ersten Mal im Sommer 1944, an einem milden Juni-Nachmittag, nur wenige Tage vor ihrem dreizehnten Geburtstag.
Lauer Wind, der das hohe Gras zu streicheln schien, weckte eine tiefe Sehnsucht in ihr, die Emmi zwar nicht verstand, die es ihr jedoch leicht machte, die trügerische Stille anzunehmen und arglos zu genießen.
Nachdem sie ihre häuslichen Pflichten verrichtet hatte, holte sie eine Decke und ihr Lieblingsbuch.
Unter den tanzenden Blättern der alten Eiche breitete sie ihr Lager aus.
Emmi genoss die Ruhe. Niemand rief nach ihr, niemand kam und suchte sie, und so ließ sich das Mädchen treiben und versank in einer anderen, einer besseren Welt. Keiner konnte so gut entführen wie Schiller mit seinen Gedichten.


Im Nachhinein dachte sie noch oft an diese friedlichen Stunden und wunderte sich dann immer wieder, warum sie nicht eher schon misstrauisch geworden war.
Später wusste sie nicht einmal mehr, was zuerst ertönte – das Geräusch der Flieger selbst oder das Heulen der Sirenen. Sie konnte sich nur noch an den einen Gedanken erinnern, der sie aus ihrer Versunkenheit riss und sekundenlang vereinnahmte:
Ich bin tot!
Emmi war sich dessen sicher, denn so tief waren die Flugzeuge noch nie zuvor über die kleine Siedlung hinweggejagt. Es schienen hunderte zu sein. Die ersten Bomben fielen bereits und prasselten mit vernichtendem Getöse auf die Dächer der Häuser nieder.
Als sie es endlich schaffte sich aus ihrer Starre zu lösen, lief Emmi, so schnell ihre Beine sie trugen, zum Hof ihres Elternhauses, um im Bunker bei den anderen Schutz zu suchen.
Sie erreichte ihn nicht. Als sie über die schmale Straße rannte, die den eigenen Garten begrenzte und von ihrer geliebten Lichtung abschnitt, flog einer der Flieger direkt über sie hinweg. Reflexartig warf sie sich nieder und verschränkte die Arme über dem Kopf. Der Lärm war ohrenbetäubend, im wahrsten Sinne des Wortes, und für ein paar Sekunden, die sich für Emmi zu einer kleinen Ewigkeit dehnten, hörte sie alles wie durch Watte. Als hätte sie sich ein dickes Kissen auf ihre Ohren gepresst.
Es folgten die Erschütterungen der Erde und Emmi begriff zunächst nicht, dass sie von den Bomben herrührten, die rings herum einschlugen, bis sie erschrocken aufblickte und Zeuge ihres ersten Wunders wurde.
Sie blinzelte gegen das Licht der sich neigenden Sonne. Und in diesem Licht regnete es Kopfsteinpflaster. Die dicken Steine wurden durch die Einschläge aufgeworfen, wirbelten scheinbar schwerelos durch die Luft, bevor sie den Kampf gegen die Anziehungskraft verloren und donnernd auf den Boden plumpsten.
Mit angstgeweiteten Augen sog Emmi die Eindrücke in sich auf. Dann geschah etwas Eigenartiges: Ihr wurde bewusst, dass sie noch nie zuvor etwas Schöneres gesehen hatte als diese Steine, die im Glanz der Sonne für sie tanzten.
Sie beobachtete, wie ein besonders mächtiger Brocken unmittelbar vor ihr aufkam, doch sie empfand keine Furcht mehr. Sie ließ die Arme sinken und wandte den offenen Blick gen Himmel – und da sah sie ihn.
Wie einen Scherenschnitt, so klar zeichneten sich seine Konturen vor der Helligkeit des Firmaments ab. Seine riesigen Schwingen breiteten sich schützend über ihr aus.
Emmi hielt ganz still, zu fasziniert von seinem Anblick, der die skurrile Schönheit des vorangegangenen Augenblicks innerhalb eines Herzschlages in den Schatten stellte.
Der tosende Donner hielt an, doch Emmi vernahm ihn kaum noch.
Als es vorbei war, beugte er sich zu ihr herab und ließ sie sein Gesicht betrachten.
Emmi hielt den Atem an und wagte nicht sich zu rühren, aus Angst er könne verschwinden. Und genau das geschah.
Nach einem ungläubigen Blick, bei dem sie in dem wässrigen Blau seiner herrlichen Augen versank, schenkte er ihr ein sanftes Lächeln. Dann tat er einen Schlag mit seinen mächtigen Schwingen.
Emmi blinzelte nur einmal – doch er war bereits verschwunden.


Langsam, mit weichen Knien, erhob sie sich.
Die Menschen des kleinen Dorfes krochen indes aus den Kellern und Bunkern und sahen nach dem Rechten. Menschen, die so vertraut waren, die sie liebte – und die ihr später dennoch keinen Glauben schenken würden.
Aber Emmi wusste genau, was sie gesehen hatte und dass sie ihr Leben keinesfalls „einem glücklichen Zufall“ verdankte, sondern allein ihm. Sie stand noch lange, bis der erleichterte Ruf ihrer Mutter erklang, auf der zertrümmerten Straße und drehte sich um ihre eigene Achse. Überall lagen Steine. Tausende. Dort, wo sie aufgeschlagen waren, hatten sie tiefe Löcher in den Untergrund gerissen, doch Emmi war unversehrt.
Nur sie wusste, dass – hätte man das Bild von oben betrachtet – die Aussparung der Zerstörung die Form riesiger Schwingen trug. Und sie stand mittendrin.

***

Nie zuvor hatte er einen Schützling wie sie gehabt.
Emmi sah ihn an, offen und furchtlos, und er wusste, sie konnte ihn tatsächlich sehen.
Er kannte ihre Gedanken und verfolgte beeindruckt, dass sie sich nicht von dem Gerede derer beirren ließ, die ihr erklärten, sie habe im Schock halluziniert.
Nach einer Weile erlosch zwar ihr Protest, doch in ihrem Inneren zweifelte Emmi nie an seinem Dasein.
Selbst ihre Gebete drehten sich um ihn. Sie bat ihn oft, sich ihr noch einmal zu zeigen, doch das hatte er nie versucht und er wusste auch nicht, wie er es nun anstellen sollte. Noch nie zuvor hatte ein Mensch ihn bemerkt.
Er kannte Emmi seit ihrer Geburt und liebte sie sehr. Ihre ruhige Art, ihre Geduld und die Gabe, in allem und jedem das Gute zu sehen. Emmi war etwas Besonderes, das spürte er deutlich.


Und dann, an einem trüben Novembermorgen im Jahr 1947, sahen sie sich wieder.
Emmi war sechzehn und hatte seit dem Tag ihrer ersten Begegnung mit ihm jede Nacht von ihm geträumt. Immer wieder fragte sie sich, wie wohl sein Name war und ob er sie noch immer begleitete.
In ihm wuchs der Wunsch, es ihr zu beweisen.
Und dieser Wunsch erfüllte sich durch einen winzigen Augenblick der Unaufmerksamkeit. Emmi lief eilig über eine Straße, mitten in der Stadt, und blieb dabei mit ihrem Absatz in dem Loch eines Kanaldeckels hängen. Genau in diesem Moment schoss ein Auto um die Ecke und hätte Emmi wohl mit voller Wucht erfasst, wäre er nicht zur Stelle gewesen und hätte ihren Schuh in letzter Sekunde noch befreit.
Die Reifen des Autos quietschten, Emmi stolperte ... und der Wagen schlidderte knapp an ihr vorbei. Der Fahrer stieg nicht einmal aus.
Jeder andere hätte wohl laut geflucht, doch Emmi blieb ganz still. Sie wandte ihren Blick nach oben und sah direkt in sein liebes Gesicht.
„Da bist du ja wieder“, flüsterte sie und erwiderte sein Lächeln.
Diesmal, vor dem trüben Grau des Himmels, wirkte er noch schöner als damals.
Fasziniert sah sie in seine Augen, deren Blau nicht von dieser Welt sein konnte, so sehr schimmerte es.
Nur einen Atemzug später stand ein Mann an ihrer Seite und half ihr auf. Sie versicherte ihm, dass es ihr gut ging, glättete ihren Rock und sah sich um, doch ihr Engel war verschwunden.
Am selben Abend begann sie mit ihm zu sprechen.
„Ich sehe dich nicht, aber ich weiß, dass du da bist“, begann sie wie aus dem Nichts und blickte von ihrem Tagebuch auf. „Du brauchst einen Namen.“
Wie wahr, dachte er, denn er hatte sich immer nach einem eigenen Namen gesehnt.
Sie schwieg lange und kaute dabei auf ihrem Füller herum, den Blick aus dem Fenster auf ihre Lichtung gerichtet, die an jenem Abend in dichtem Nebel versank.
Der Engel saß derweil direkt neben ihr und wartete. Bisher hatte er keine Ungeduld gekannt – doch nun, in diesen wenigen Sekunden seines ewigen Daseins, verspürte er ein seltsames Kribbeln.
„Ab jetzt nenne ich dich Tamuel“, beschloss Emmi schließlich und zögerte nicht, ihren Entschluss zu erklären.
„Ich weiß nicht, ob es diesen Namen überhaupt gibt, aber Engelnamen enden doch häufig mit „–el“. Und ich finde, er passt zu dir.“
Sie drehte den Kopf und sah ihn an. Etwas in ihm vibrierte, bis er merkte, dass es diesmal Zufall war, denn ihr Blick ging ins Leere.
„Tamuel klingt ein wenig melancholisch. Und deine Augen – sie wirken, als stünden die Tränen aus tausend Jahren in ihnen.“
Der Engel lauschte gebannt ihren Worten.
Tamuel, dachte er dankbar.


***


Im April 1952 geschah es wieder. Es war der Morgen nach dem Autounfall ihrer Eltern. Emmi saß am Flussufer. Mit geröteten Augen blickte sie in die Strömung hinab. Stundenlang. Sie konnte nicht schwimmen.
Als Tamuel ihre Gedanken erfasste, überkam ihn ein unbekanntes Gefühl: Angst.
Und obwohl es nicht in seiner Macht stand die Menschen vor ihren eigenen Entschlüssen zu bewahren, schloss er seine Arme um Emmi und hielt sie ganz fest.
Emmi spürte ein merkwürdiges Kribbeln. Sie wandte sich um. Da kniete er, direkt hinter ihr. Sie sah in sein trauriges Gesicht und brach schluchzend in seinen Armen zusammen.
„Warum kannst du kein Mensch sein, Tamuel? Warum nicht? Wir würden einander lieben, ein Leben lang. Gott, wir würden der Welt zeigen, was Liebe ist.“
Tamuel, dessen Auftrag es war, ihr das zu sein, was sie am meisten ersehnte, war verzweifelt. Wie sehr er ihr diesen Wunsch erfüllen wollte.
Emmi blickte auf und erkannte in den schimmernden Augen seine Antwort:
„Das tun wir doch. Eine Liebe wie die unsere hat die Welt noch nicht gesehen.“


***


Mit Tamuel an ihrer Seite wusste Emmi, was andere nur hofften. Und mit dem Wissen um die Engel dieser Welt vertiefte sich über die Jahre ihr Wunsch, selbst Gutes zu tun.


Mit dreißig Jahren ging sie nach Afrika.
Emmi half beim Aufbau vieler Waisenhäuser. Sie unterrichtete tausende von Kindern, setzte sich für sauberes Trinkwasser und medizinische Versorgung ein.
Da das Leben in Afrika härter war als das in der Heimat, begegnete sie Tamuel fortan häufiger als zuvor. Nie sprach er – kein einziges Wort – doch er trug immer ein Lächeln auf den Lippen und die Tränen in seinen Augen – und das war genug, denn Emmi wusste genau, was er fühlte.
Die Jahre vergingen. Ehe sie sich versah, hatte Emmi ihr Leben dem verzweifelten Versuch gewidmet, die Welt ein wenig gerechter zu machen.


Sie war 74 Jahre alt, als sie der Malaria erlag.

***


Tamuel zerbrach an ihrem Tod, denn obwohl er dieses unausweichliche Prozedere schon so oft erlebt hatte, war es diesmal anders. Denn es war seine Emmi, die er nun nie wieder sehen würde, und es fiel ihm schwer, sie den anderen Engeln zu überlassen.


Azrael würde ihren Namen aus seinem Buch des Lebens streichen, Michael ihre Seele sanft hinüberleiten, Mahriel würde zusehen, wie ihre gereinigte Seele durch das Tor des ersten Himmels trat und sie durch eine neue ersetzen, und Emmi ... sie wäre für immer erlöst, während er, Tamuel, seine Ewigkeit auf der Erde fristen müsse.
Die Erkenntnis rief nie gekannte Verzweiflung in ihm hervor und in seiner Not bat er Rachmiel, den Engel des Mitgefühls, um Rat.
„Emmi hat durch dich so viel gewonnen“, erklärte sein Freund. „Selbstlosigkeit, Barmherzigkeit, Geduld. Du hast sie beinahe zu einer von uns gemacht. Du hingegen bist ein Stück weit Mensch für sie geworden, denn das war es, was sie ersehnte. Ihr Verlust schmerzt so sehr, weil sie sich deiner Gegenwart stets bewusst war. Ihr wart Gefährten –ein Leben lang.“
Tamuel dachte lange über diese Worte nach und bat schließlich Remiel, den Engel der Barmherzigkeit, um ein Wunder. Dann machte er sich auf den Weg zu Emmis Grab.


Hier lag ihr Körper, belanglos zwar, aber doch Teil der Frau, die er so sehr geliebt hatte. Und so beugte sich Tamuel über den Stein, umschloss ihn mit all seiner Sehnsucht ... und weinte die Tränen von tausend Jahren auf ihr Grab herab.


Als der nächste Morgen anbrach und der Friedhofsgärtner im glühenden Licht der aufgehenden Sonne seine Runde drehte, blieb er wie angewurzelt vor einem der Gräber stehen. Hinter dem großen Stein kniete ein Engel mit riesigen Schwingen. Die trauernde Statue wirkte so lebensnah und gebrochen, dass der Mann den Kummer des Engels wahrhaftig spürte.
Trotz der herrschenden Hitze war die Erde locker und feucht; mitten auf dem frischen Grab erblühte eine einzelne weiße Rose.
Ungläubig betrachtete der Gärtner das Grab. Schließlich ließ er seinen Blick über die Inschrift gleiten und las:




Emilie Brecht
23.06.1931 – 14.08. 2005
Du zeigtest der Welt, was Liebe heißt



(Copyright: Susanna Ernst)


Susanna, stell dir vor du könntest ein Buch sein, welches wärst du dann?
Tintenherz. Weil ich viel öfter das Gefühl habe aus meinen Büchern gekrochen zu sein, als sie aus mir. 


Wir danken dir!


VERLOSUNG: 
Die Autorin hat uns netterweise eins ihrer Bücher zur Verfügung gestellt, dass wir heute verlosen dürfen! Dafür bedanken wir uns ganz herzlich <3

Beantwortet einfach folgende Frage:

Was nervt euch an Weihnachten und warum feiert ihr es trotzdem? Oder liebt ihr Weihnachten?

Unter allen Kommentaren verlosen wir dann ein Exemplar des neuen Romans"Blessed" von Susanna Ernst.

Ihr habt bis zum nächsten Adventssontag Zeit :)
Viel Glück!


Der Text ist geistiges Eigentum des Autors und daher liegt das Copyright bei dem Autor.

Kommentare:

  1. Mich nervt, dass Weihnachten mittlerweile zu einer Konsum- und Pflichtveranstaltung geworden ist. Die besinnliche Zeit ist leider schon lange vorbei. Wo ist das Kinderlachen? Das Strahlen der Kinderaugen, wenn sich Wünsche erfüllen? Die Spannung auf das Christkind, den Weihnachtsbaum?
    Bei den Meisten doch leider verloren gegangen. Leider auch bei mir. Aber spätestens Heilig Abend, wenn ich trotz allem dann bei unserer, der Tradition entsprungenen, Weißwurst mit Kraut und Kartoffelstampf und danach in der Kirche sitze... dann, ja dann ist auch bei mir Alle Jahre wieder Weihnachten :) Jetzt zwar allein mit Mann. Die Kinder feiern im Kreise ihrer eigenen Familien. Aber egal. Sie kommen ja, wann immer sie Zeit haben an diesen zwei Feiertagen! Und wir freuen uns.

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  2. Früher hat mich Weihnachten auch genervt, aber seit ich Mutter bin liebe ich es wieder. Gemeinsam mit meiner Tochter habe ich den Zauber wiedergefunden <3

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  3. Ich mag Weihnachten an sich schon sehr gerne, allerdings nervt mich, dass viele Leute plötzlich den Gutmenschen raushängen lassen und sich für wohltätige Zwecke engagieren und spenden, obwohl ihnen das im Rest des Jahres nicht einfallen würde, bzw. sich dann weigern. Genaus wie zu Weihnachten der Familiengeist und zusammenhalt vorgegaukelt wird. Ich mag Unehrlichkeit einfach nicht und zu Weihanchten finde ich leider, dass die rapide zunimmt.

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  4. Hallo,

    ich weiß garnicht was an Weihnachten nerven könnte, ich liebe es. Ich mag es wenn der Plätzchenduft durch die Räume zieht. Ich zünde jeden Sonntag ein neues Kerzchen an und höre liebend gern Weihnachtslieder:)

    Ach ich liebe Weihnachten einfach. Man darf sich nur nicht stressen lassen:)

    Lg Little Cat

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  5. Ich kann mit Weihnachten ehrlich gesagt nicht viel anfangen. Ich verstehe einfach nicht, wieso alle die Vorweihnachtszeit so besonders finden und dauernd davon schwärmen oder warum das ganze Jahr über gesagt wird "in x Monaten ist schon wieder Weihnachten!" als gäbe es keine anderen Ereignisse im Jahr. Ich bin aber auch nicht gläubig, vielleicht liegt es mit daran.
    Wirklich feiern tu ich das Fest auch nicht, wenn man von einem gemeinsamen Essen mit der Familie absieht, von dem ich mich aber auch schnell wieder verdrücke, um der Weihnachtsmusik zu entgehen. ;)
    Liebe Grüße
    Jacquy

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  6. Wenn man Mutter, Großmutter und Urgroßmutter ist, muß man einfach das Weihnachtsfest lieben, und ich freue mich jedes Jahr von Neuem auf das Fest, auch wenn ich nicht mehr so viele Vorbereitungen tätigen kann wie früher.
    Weihnachten ist einfach wunderschön für mich.

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  7. Guten Abend,
    ich liebe Weihnachten, weil alle zusammenkommen und (versuchen,) harmonische Tage miteinander zu verbringen. Das ist für mich das schönste an Weihnachten. Das Übergeben und Auspacken der Geschenke ist ein Höhepunkt, weil man sieht, wie der andere sich freut. Ich finde es schön, zu sehen, dass sich jemand Gedanken gemacht hat, wie man eine Freude machen kann. :)
    Liebe Grüße,
    April

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  8. Ich liebe Weihnachten, wie kann man es auch nicht lieben bei sovielen Plätzchen :-)

    Grüße Meli

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  9. Mich nervt der Geschenkestress; Weihnachten besteht nicht nur aus Geschenken...

    michalea1984@arcor.de

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  10. Ich liebe Weihnachten, weil ich da meine ganze Familie um mich hab! Wir sind eine relativ große Familie! An Geschenken gibt es nur Kleinigkeiten :-) Wir essen lieber groß zusammen :-D!

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  11. Weihnachten ist eine schöne Zeit (eigentlich) normalerweise sollte man in dieser Jahreszeit ein wenig zur Ruhe kommen und Zeit für die Familie haben. Leider ist es bei mir so, dass ich durch meinen Job im Dezember immer weniger Zeit habe als andere (aber ich liebe meinen job!) An weihnachten nervt mich aber, dass man mit aller Gewalt einigkeit vorzeigt, auch wenn man einige Familienmitglieder nur zu weihnachten zu gesicht bekommt. und nein sie wohnen keine 400 km weit weg sondern nur 3. wenn man sich den rest des jahres nicht sieht braucht man das doch im deztember nicht mit aller gewalt denke ich. Dann ist es so, dass bei mir im laden (Buchhandel) die Leute schlagartig verlernen guten Tag zu sagen... erst vorgestern hatte ich einen herrn "Müller" (Name geändert) ich: guten Tag! und er: MÜLLER!!!! ich: was kann ich für sie tun? er: MÜLLER!!!!! (brüllte schon....) ich: worum geht es herr Müller? er: ICH HAB WAS BESTELLT!!!!! *lach* der Ton war echt heftig von dem Mann.... und ich frage mich: warum werden Leute zu weihnachten so kratzbürstig? und nein, herr Müller ist kein Einzelfall...... ich könnte echt ein Buch schreiben inzwischen ;-)

    Liebe Grüße
    Claudi
    blog.claudis-gedankenwelt.de
    Talliana1982@yahoo.de

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  12. Hallo,

    ich liebe Weihnachten. Da an den Feierttagen die ganze Familie zusammenkommt. Nervig finde ich allerdings den Streß vor Weihnachten bzw. den Streß den sich die Leute machen. Man sieht überall herumhetzende Menschen, überfüllte Geschäfte und Weihnaschtmärkte.... darauf könnte ich verzichten :)

    LG
    Sabine

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  13. Hallo :)

    Ich bin totaler Weihnachtsfan und habe bereits mit Begeisterung mein Zimmer dekoriert und eifrig Plätzchenrezepte herausgesucht. Nicht mal die Dominosteine, die seit Oktober in den Läden liegen, können mir diese Stimmung vermiesen. Und der Stress um das perfekte Geschenk zu finden, ist für mich einfach nur ein Zeichen dafür, dass man sich um seine Mitmenschen bemüht. Als harmoniebedürftiger Mensch mit Faible für Lichterketten kann ich eben nicht anders ;-)

    LG Anni
    http://annies-buchzauber.blogspot.de/

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  14. Ich finde das Weihnachten nur noch dazu dient, um denKonsum anzukurbeln und das nervt mich ein wenig. Selbst die Kinder haben sehr hohe Erwartungen zu Weihnachten, und so ist es einfach nur eine teure Angelegenheit.

    Eigentlich mag ich Weihnachten, und ich versuche meinen Kindern beizubringen, das es nicht nur darum geht möglichst teure Geschenke zu bekommen. Vielmehr geht es für mich bei Weihnachten darum das Zusammensein mit der Familie zu geniesen, und gemeinsam Kekse zu backen, die Wohnung mit vielen Lichtern und Bling, Bling zu schmücken, und einfach nur die Zeit zusammen zu verbringen.
    In diesem Sinne wünsche ich eine besinnliche Weihnachtszeit !!!
    Liebe Grüße Sunny

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  15. Eigentlich liebe ich Weihnachten - also die besinnliche Zeit, die gemeinsame Zeit mit der Familie (meistens jedenfalls) und einfach die gesamte Atmosphäre. Was ich nicht so mag, sind die Hektik, die 30000 Termine, die man vorher noch wahrnehmen muss und die Tatsache, dass ich wieder einen ganzen Tag in der Küche stehe, da die Familie Heilig Abend bei mir einfällt. Bin ich dann erst einmal mit all dem fertig, ist es eine wirklich schöne Zeit für mich. :-)

    LG Petra

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  16. Also grundsätzlich liebe ich ja Weihnachten, aber was mich total nervt ist, dass man nirgends mehr hinfahren kann, weil einen die Leute in der Geschäften fast zu Tode trampeln. Irgendwie ist es überall total überfüllt und man kann seine Weihnachtseinkäufe gar nicht richtig genießen :(

    LG
    Moni
    Monina83@web.de

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  17. Weihnachten soll ja eigentlich das Fest der Liebe und Besinnlichkeit sein, aber irgendwie artet es immer in Stress aus. Schon jetzt fragen mich meine Freundinnen, ob ich endlich alle Geschenke zusammen habe und was wir denn Essen werden und wann ich einkaufen werde.
    Die Supermärkte sind schon jetzt täglich überfüllt und die Leute kaufen wie blöde, als ob wir morgen einschneien werden.

    VG
    Denise

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  18. Weihnachten.. das ist der Termin in jedem Kalender, wo die Zeit vorher von Stress, Hektik, Hetze, Unzufriedenheit geprägt ist. Jeder will oder muss noch geschwind Geschenke beschaffen in überfüllten Läden, überall in der Luft hängt der Geruch von Weihnachtsgebäck und/oder Glühwein, es wird gedrängelt, die Gesichter sind unwirsch... seis drum, ob gestresst vom Stress oder etwa vom grauen, tristen, kalten Wetter. Matsch oder Eis - dunkel bleibts zu dieser Zeit eh ... abgesehen von der in allen Farben blinkenden Weihnachtsdeko, egal wo man hinschaut.

    Ich freu mich trotzdem auf Weihnachten, denn danach kommen wundervoll ruhige und stille Tage. Nach dem ganzen Vorweihnachtstrubel ist es so ruhig, als würde die Welt stillstehen und verharren - man kann den Stress nun ausschalten und sich auf das vergangene Jahr besinnen... aber auch schon Pläne für das kommende machen ;)
    LG Jill

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  19. Huhu :)

    Wir (ich und meine Familie) mögen die Weihnachtszeit und auch das Weihnachtsfest sehr - zumindest das an Weihnachten, was es für mich/uns ausmacht: gemeinsame Stunden nur mit der Familie verbringen, alle kommen zusammen und nehmen sich Zeit, schönes Essen im Familienkreis, die Hektik des Alltags mal abzugeben und einfach Sein.
    Ich mag weniger, dass Weihnachten inzwischen eigentlich nur noch ein Geschäft geworden ist, alles reiner Kommerz - mehr, besser, teurer... :(
    Besonders meine kids lieben diese Zeit des gemeinsamen Backens, Bastelns und das Tee mit Plätzchen-Ritual am Nachmittag unheimlich - bei uns spielen weniger die Größe/Anzahl/Preise der Geschenke eine Rolle, sondern etwas zu finden, was den anderen erfreut - oft auch selbstgemachtes & selbstgebasteltes.
    Ja, doch, wir lieben Weihnachten schon ziemlich :)

    Liebe Grüße
    Andrea

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